Der Y-Schlauchverbinder aus Kunststoff eignet sich zum Verbinden, Aufteilen oder Zusammenführen von drei Schlauchleitungen.
Die Schläuche werden über die Anschlussstutzen geschoben und sitzen außen auf den Stutzen. Je nach Anwendung kann eine zusätzliche Sicherung mit einer geeigneten Schlauchschelle sinnvoll sein.
Der Verbinder ist wahlweise aus POM oder PVDF erhältlich und eignet sich dadurch für unterschiedliche technische und industrielle Anwendungen.
Technische Daten
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Ausführung | Y-Schlauchverbinder |
| Werkstoff | POM oder PVDF |
| Temperaturbereich POM | -40 bis +80 °C |
| Temperaturbereich PVDF | -40 bis +160 °C |
| Max. Betriebsdruck | 10 bar |
| Anschlussart | Schlauchstutzen |
Werkstoffe & Beständigkeit
POM bietet eine gute mechanische Festigkeit und ist unter anderem beständig gegenüber Kohlenwasserstoffen, Benzin, Diesel, Ölen, Fetten, Chlorkohlenwasserstoffen, Laugen und neutralen Salzlösungen.
Nicht geeignet ist POM laut Herstellerangabe für Säuren, Oxidationsmittel, Phenole, Glycerin und Glykol.
PVDF zeichnet sich durch eine sehr hohe chemische und thermische Beständigkeit aus. Der Werkstoff eignet sich unter anderem für viele Säuren, Laugen, Salzlösungen, Kohlenwasserstoffe, Öle und weitere aggressive Medien.
Anwendungsbereiche
Der Y-Schlauchverbinder eignet sich beispielsweise für:
- Pneumatik- und Druckluftsysteme
- Maschinen- und Anlagenbau
- Chemie- und Prozesstechnik
- Labor- und Gerätetechnik
- Dosier- und Versorgungssysteme
- Flüssigkeits- und Medienleitungen
- Kühl- und Prozessleitungen
- Kraftstoff-, Öl- und Schmierstoffleitungen bei geeigneter Werkstoffwahl
- industrielle Verteil- und Verbindungssysteme
Eigenschaften
- Y-Verteiler mit drei Schlauchanschlüssen
- Wahlweise aus POM oder PVDF
- Max. Betriebsdruck: 10 bar
- POM: -40 bis +80 °C
- PVDF: -40 bis +160 °C
- Einfache Montage durch Aufschieben der Schläuche
- Für zahlreiche gasförmige und flüssige Medien geeignet
- Kompakte und robuste Bauform
Hinweis: Die chemische Beständigkeit ist abhängig von Medium, Konzentration, Temperatur und Einsatzdauer. Die Eignung des jeweiligen Werkstoffs sollte vor dem Einsatz geprüft werden.